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Rum Sour mit Cold Brew

Zuckerrohr, Vitamin C und kalter Kaffee

Cold Brew ist erfrischend und macht wach. Auch in Cocktails bringt der kalte Kaffee den entsprechenden Kick und macht einen Rum Sour zum Drink für lange Nächte.

In diesem Rezept dreht sich alles um eine eher seltene Cocktail-Zutat: Cold Brew. Seit einigen Jahren wird der „kalt gebraute“ Kaffee in hippen Cafés pur, auf Eis oder als Limonade mit Tonic Water serviert. Seine vielfältig, fruchig-beerigen Aromen und die leichte Säure machen Cold Brew aber auch als Zutat in Cocktails interessant. So erhält ein Rum Sour durch Kaffee nicht nur eine ungewohnt erfrischende Wirkung, sondern auch einen neuen Geschmack.

 

ZUTATEN FÜR 1 DRINK
5 cl Rum
1 cl frisch gepresster Zitronensaft
1 cl brauner Zuckersirup
2 cl Cold Brew Coffee (selbst hergestellt oder z. B. Black Moon Cold Brew aus Berlin)
Zitronenzeste und Brombeeren für die Garnierung

ZUTATEN FÜR ½ LITER COLD BREW
100 g grob gemahlener Kaffee
1/2 Liter gefiltertes Wasser (oder z. B. stilles, französisches Mineralwasser)


Schwierigkeit: Schwierig
Alkoholgehalt: Circa 22 %
Snack: Brombeeren


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MISE EN PLACE
Für die Zubereitung des Cold Brew braucht ihr ein Weckglas oder Kaffeekanne, Kaffeefilter und 12 Stunden Zeit. Ein Jigger, Shaker, Strainer und Fine Strainer sowie eine Zitronenpresse helfen beim Mixen. Serviert wird der Rum Sour im Tumbler.

Schritt 1: Cold Brew
Wir nutzen die Gelegenheit Cold Brew Kaffee selbst zu machen. Bei der Kaffeesorte entscheiden wir uns für eine Filterröstung aus Äthiopien. Denn bei diesem Kaffee kommen die fruchtigen Nuancen gut zur Geltung. So geht’s: Den grob gemahlenen Kaffee in ein Weckglas oder in eine Kaffeekanne geben und mit dem Wasser übergießen. Umrühren und 12 Stunden stehen lassen. Anschließend durch einen Kaffeefilter sieben. Im Kühlschrank könnt ihr Cold Brew Kaffee übrigens bis zu 2 Wochen aufbewahren.

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Kaffee-Röstung: Wie unterschiedliche Aromen entstehen
Hell oder dunkel? Fruchtig oder kräftig? Kaffee ist nicht gleich Kaffee. Was sein Aroma angeht, spielt neben der Sorte oder der Zubereitungsart vor allem auch die Röstung eine wichtige Rolle. Diese wird von zwei Faktoren bestimmt: Temperatur und Zeit. Je länger eine Kaffeebohne geröstet wird, desto dunkler wird sie. Gleichzeitig wird Säure entzogen. Helle Kaffeeröstungen besitzen daher feine Fruchtsäuren und können sogar nach Zitrone schmecken. Bei dunklen Kaffeebohnen dominiert der schokoladig-rauchige und leicht bittere Geschmack. Und dazwischen? Insgesamt soll es über 800 Aromanuance geben. Welcher Kaffee nun der richtige ist? Vermutlich Geschmacksache.

Schritt 1: Garnitur vorbereiten
Bereitet die Zeste vor, bevor ihr die Zitrone in zwei Teile schneidet und auspresst: Das geht am besten mit einem Gemüseschäler oder einem scharfen Küchenmesser. Achtet darauf, die Fruchtschale so dünn wie möglich abzuschälen. Ein paar Tipps zum Zesten schneiden findet ihr auch hier.  

Schritt 2: Shaken
Zutaten abmessen und in den Shaker geben. Mit Eis auffüllen und solange kräftig schütteln bis der Shaker von außen beschlägt.

Schritt 3: Ab ins Glas
Den Drink in einen gefrosteten Tumbler abseihen. Das Eis aus dem Shaker kommt nicht mit ins Glas! Haltet zusätzlich zum Strainer ein feines Sieb zwischen Shaker und Glas – so bleiben auch feinste Eisstücke zurück.

Schritt 4: Eiswürfel  platzieren
Der Rum Sour mit Cold Brew wird auf Eis serviert. Platziert einen großen Eiswürfel vorsichtig mit einer Eiszange im Glas.

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Schritt 5: Garnitur und Snack
Den Glasrand mit der Zitronenzeste abreiben und mit ins Glas geben.  Die Aromen von Brombeere passen übrigens sehr gut zu diesem Drink. Einfache eine Beere auf einen Zahnstocher aufspießen und auf den Glasrand legen.

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CREDITS:
Drink: Dieser Cocktail ist als Midnight Hour Rum Sour bekannt – mit Cold Brew „Black Moon“ von Good Spirits.
Fotos: ©Saint Monday Magazine

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