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Bloody Mary

Hochprozentiges mit Biss

Ob die Bloody Mary gegen Kater hilft, ist nicht bewiesen. Sicher ist aber, dass der Drink nicht nur nach einer durchfeierten Nacht köstlich schmeckt.

„Nur noch einen – es ist doch gerade so schön hier“. Diesen Satz haben wir uns alle schon einmal sagen hören, richtig? Wider besseren Wissens und Gewissens haben wir uns den einen Drink zuviel bestellt. Am nächsten Morgen sollten wir besser nicht bereuen, sondern gegensteuern. Versammelt eure lieben Mittrinker oder auch gänzlich nüchterne Freunde um euren Frühstückstisch. Es gibt Bloody Mary! Der Drink mit Tomatensaft vertreibt anscheinend das flaue Gefühl im Magen, soll die Lebertätigkeit anregen und den gebeutelten Körper mit Mineralstoffen versorgen. Ob die Bloody Mary wirklich gegen Kater hilft? Mag sein. Oder auch nicht. Viel wichtiger ist doch, dass man schon tagsüber seiner Kreativität beim Trinken freien Lauf lassen kann. Unterschiedliche Spirituosen, Gewürze und Snacks – bei einer Bloody Mary entscheidet jeder selbst, was schmeckt.

 

Eine Bloody Mary beinhaltet viele verschiedene Zutaten. Manche sind unverzichtbar, andere wiederum Geschmacksache.

Das Unverzichtbare:

Basis:
Etwas Auswahl hat noch nie geschadet. Für eine Bloody Mary eignet sich nicht nur Vodka, sondern auch Gin oder Aquavit. Die letzteren beiden bringen zusätzliche Aromen von Wacholder oder Kümmel in den Drink.

Gemüse:
Tomatensaft sorgt für Umami-Geschmack, den wir mit einem leichten Kater so lecker finden.

Würze:
Tabasco, Worcestershiresauce, Pfeffer und Salz – Gewürze machen die Bloody Mary noch herzhafter und verpassen ihr die nötige Schärfe. Experimentierfreudige können sich an Meerrettich oder Wasabipaste versuchen.

Vitamin C:
Essentiell für eine Bloody Mary ist frischer Zitronensaft.

Die Geschmacksache:

Süße:
Mit etwas Honig lässt sich der Drink falls nötig süßen.

Eleganz:
Die Bloody Mary unbedingt mit etwas süßem Portwein oder süßem Sherry probieren.

Garnitur a.k.a Snacks:
Der Snack zum Drink ist bei einer Bloody Mary Pflicht und Kür zugleich. Klassischerweise wird der Drink mit einer Sellerie-Stange garniert. Die Scheibe einer längs geschnittenen Gurke aufrollen und aufspießen? Jalapeños, Essiggurken oder Oliven dazu? Gebratener Speck? Auch der Geruch von Dill in der Nase passt  besonders in Kombination mit Aquavit!

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Eis-Tomaten:
Kühlt man die Bloody Mary mit Eiswürfeln, läuft man Gefahr, dass der Tomatensaft schnell verwässert. Warmer Tomatensaft ist allerdings gar keine gute Idee. Den Saft also ordentlich kaltstellen und statt Eiswürfel einfach tiefgefrorene Cocktail-Tomaten aufspießen und ins Glas geben.

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ZUTATEN FÜR 1 DRINK
4-5 cl Spirituose
circa 8-10 cl Tomatensaft
2 Tropfen Tabasco
2–4 Spritzer Worcestershiresauce
1 BL Honig (optional)
1 cl Zitronensaft
Salz und schwarzer Pfeffer


Schwierigkeit: leicht
Alkoholgehalt: circa 15 %


MISE EN PLACE
Damit alle Kater-Gäste wissen, was zu tun ist, können die verschiedenen Zutaten als Stationen auf dem Tisch arrangiert werden. Dazu einen Jigger zum Abmessen der Zutaten, einen kleinen Löffel mit langem Stil – am besten einen Barlöffel – und Highball-Gläser oder Tumbler bereitstellen. Statt Eis gibt es gefrorene Cocktail-Tomaten, die rechtzeitig vorbereitet werden müssen.

ZUBEREITUNG
Alle Zutaten in ein Glas geben. Gut umrühren. Mit 0,5 – 1 cl süßem Port oder süßem Sherry floaten. Den Drink mit gefrorene Cocktail-Tomaten am Spieß kühlen. Garnitur im Glas drapieren.

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CREDITS
Fotos: ©Saint Monday Magazine

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