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Bartender’s Darling: Edgar Gerold serviert Kalte Ente

Wir haben den Bartender nach einem Drink für 10 Personen gefragt.

Die Meute hat sich angekündigt. Und sie ist durstig. Was jetzt zu tun ist, weiß Sekt-Versteher und Bartender Edgar Gerold. Es gibt Bowle!

Wenn viele Menschen gleichzeitig trinken wollen, hilft nur eins: eine Bowle. In einem alten Rezeptbuch made in DDR entdeckte Edgar das Erfrischungsgetränk mit dem ungewöhnlichen Namen. Mit feinstem Winzersekt, Weißwein, Zitrone und frischer Melisse katapultiert er die Bowle ins 21. Jahrhundert. Worauf es dabei ankommt? Auf die Qualität der Zutaten und auf die stilvolle Präsentation! Eine Schale aus Kristallglas und ein übergroßer Eiswürfel machen aus dem kalten Entlein einen heißen Schwan.

 

„Dieses Rezept ist aufs wesentliche reduziert. Erfrischt und belebt!“

 

ZUTATEN FÜR 10 PERSONEN
2 Flaschen trockener Weißwein, z. B. Gewürztraminer oder Muskateller
1 Flasche Sekt, z. B. Riesling (Brut)
Saft von 2-3 Bio-Zitronen
Zitronenmelisse, alternativ Zitronenverbene oder Minze
Zuckersirup
Mineralwasser (optional)
1 großer Eiswürfel (optional)

Schritt 1:
Alle Zutaten gut vorkühlen.

Schritt 2:
Zitrone spiralförmig schälen und die Schale in das Bowlegefäß geben. Den eiskalten Weißwein dazu und mit einer handvoll Zitronenmelisse für circa 30 Minuten ziehen lassen. Jetzt den Zitronensaft dazu und die Bowle mit Sekt aufgießen. Nach Geschmack mit Zuckersirup verfeinern und mit 250 ml Mineralwasser aufspritzen.

Schritt 3:
Die Bowle in mit Eiswürfel gefüllte Gläser geben und mit einer Zitronenscheibe und Melisseblätter garnieren.

Tipp: Ein Eisblock in der Bowleschüssel kühlt das Getränk stilvoll ohne es zu verwässern. Dafür einfach eine Frischhaltebox oder einen Topf Wasser füllen und ins Gefrierfach stellen.

 

Übrigens: Als „Kalte Ente“ werden im Volksmund auch die bauchigen, nach oben schlank zulaufende Karaffen mit einem schnabelartigen, silbernen Ausgießer bezeichnet.

 

Kurz vorgestellt:
Er verbreitet gute Laune – nicht nur, indem er leere Gläser füllt. Edgar ist Sektgar. Seinen Spitznamen trägt er nicht ohne Grund! Nachdem er vornehmlich Freunde mit exzellentem Schaumwein versorgte, hat er die Berufung zum Beruf gemacht. Seit einigen Jahren beglückt er mit seiner mobilen Sektbar Gäste auf Hochzeiten und Firmenpartys. Ahoi – auch auf dem Wasser ist Edgar zu Hause. Während man gemütlich die Spree in Richtung Sonnenuntergang hinunter schippert, serviert Edgar leckeren Sekt und Schaumwein-Cocktails. Das klingt jetzt sehr verlockend? Dann schau mal hier vorbei.

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Credits:
Drink: Edgar Gerold a.k.a. Sektgar hat diesen Drink für uns recherchiert und interpretiert.
Foto: ©Sektgar

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